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Traumzeich(n)en
WAS GENAU SEHEN WIR EIGENTLICH, WENNW IR TRÄUMEN?
Mein Projekt setzt sich mit meinen Erinnerungen und Träumen von
Berneck auseinander.
Während 3 Wochen bin ich durch all die wohlgekannten Gassen, an blenden
Gärten und lauschigen Winkeln vorbei, bis hinauf in die steilen Rebhängen
von Berneck gewandert.
Ich habe «blind» gezeichnet, das heisst: ohne meinen Blick vom Objekt
abzuwenden und ohne Kontrolle der entstehenden Zeichnungen. Meine
Konzentration war ganz auf das Schauen gerichtet.
So sind mehr träumend als zeichnend Arbeiten entstanden, die dem
Traum näher sind als die üblichen Abbilder der meisten Landschaftszeichnungen.
Sie sind ebenso wenig fassbar wie Traumbilder. Sie ändern
sich ständig, überlagern und verdoppeln sich während der Arbeit. Motiv
und Standort sind kaum mehr zu bestimmen.
DEM TRAUM EINEN ORT SCHAFFEN
Die Zeichnungen schweben nun zusammen mit den abertausenden Federn
durch den Raum, wecken kurz die Aufmerksamkeit des Betrachters,
um bald wieder zurück in die Unsichtbarkeit zu entschwinden.
April 2014